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Aktuell

 

Spargelpreise sind niedriger als zunächst erwartet 

Heimischer Spargel in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich

Bruchsal, 28. April 2022. Das launische Wetter im April und die Inflation bremsen die Lust auf Spargel etwas aus. Mit den wärmer werdenden Tagen rechnet der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. mit steigender Nachfrage, auch weil die Preise niedriger sind als zunächst erwartet.

„Aktuell befindet sich der durchschnittliche Spargelpreis auf Vorjahresniveau. Wer bei der Optik etwas Abstriche macht und sich für etwas zu dünnen oder zu dicken oder krummen Spargel entscheidet, kann bei seinem Einkauf im Hofladen oder an den Ständen auf preisgünstigere Stangen zurückgreifen. Es lohnt sich also, jetzt Spargel zu kaufen und zu genießen“, betont Simon Schumacher, Vorstandssprecher des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V.

Preisentwicklung trotz massiv gestiegener Produktionskosten moderat

Im Vergleich zu den beiden vergangenen Jahren ist der durchschnittliche Spargelpreis nur moderat um 0,91 Euro pro Kilo zu Saisonstart angestiegen. Aktuell befindet er sich wegen der geringeren Nachfrage auf Vorjahresniveau – und das trotz gestiegener Produktionskosten. Gerade in den Hofläden und an den Verkaufsständen sind Spargel in unterschiedlichen Sortierungen und Preisklassen erhältlich. Auch die Großhandelsabgabepreise liegen aktuell (Anfang Kalenderwoche 17) für weißen Spargel in der Sortierung 16-26 mm 4 Prozent unter dem durchschnittlichen Preis der Jahre 2016 bis 2019.

„Die momentane Kaufzurückhaltung der privaten Verbraucher hat dazu geführt, dass Spargel langsamer verkauft wird als geplant. An den Großmärkten stehen große Mengen zum Verkauf bereit. Die durchschnittlichen Großhandelsabgabepreise sind innerhalb kurzer Zeit stark gesunken und sind inzwischen niedriger als im Vorjahr. Das bietet Gastronomen die Möglichkeit, Spargel günstig einzukaufen. Ein Blick auf die Saisonkarten mit Spargelgerichten der Restaurants lohnt sich für Spargelliebhaber also“, erklärt Michael Koch, Bereichsleiter Gartenbau und Spargelmarkt-Experte der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Rezept: Spargel-Schwenkpfanne mit Bandnudeln

Foto: VSSE e.V. / Heimatgemüse – Sarah Greger

Zutaten für zwei Portionen: 250 g Bandnudeln / Tagliatelle, 400 g weißer Spargel, 150 g Babyspinat, eine Knoblauchzehe, sechs getrocknete Tomaten in Öl, drei Esslöffel Olivenöl (der getrockneten Tomaten), Steinsalz, Schwarzer Pfeffer, Kräuter nach Wahl

Zubereitung: Den weißen Spargel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser für circa fünf Minuten garen. Danach den Spargel aus dem Wasser holen und die Bandnudeln / Tagliatelle im Spargelwasser al dente kochen. Anschließend abgießen.
In der Zwischenzeit eine Pfanne mit drei Esslöffel Öl erhitzen. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und kurz glasig dünsten. Nun den weißen vorgekochten Spargel dazugeben und für weitere fünf Minuten braten.
Die getrockneten Tomaten in Öl etwas abtropfen lassen und in Stücke schneiden. Ebenfalls in die Pfanne geben. Jetzt den gewaschenen Spinat unterrühren und warten, bis er zerfällt. Die Pasta vorsichtig unterheben. Anschließend für zwei weitere Minuten in der Pfanne schwenken und mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss anrichten und genießen.

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e. V. (VSSE)

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e. V. (VSSE) vertritt die Interessen der Spargel- und Erdbeeranbauer mit dem Schwerpunkt in Süddeutschland. Mit über 660 Mitgliedern ist der VSSE Deutschlands größter Verband für Spargel- und Erdbeeranbauer.

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Start der Erdbeersaison

Rot, süß, lecker – endlich wieder Erdbeeren aus der Region genießen

Bruchsal, 19. April 2022. In ganz Deutschland stehen die Erdbeerpflanzen gut da. Nach einem durchschnittlich milden Winter und Stürmen haben die Kulturen bisher die Spätfröste dank der Folientunnel, Vliesabdeckungen und der Frostschutzbewässerung im Freiland gut überstanden. Während die Ernte in Süddeutschland nach und nach in den Hochtunneln startet, setzt sie in den kühleren Regionen Deutschlands etwas später ein (siehe Tabelle).

„Die Frostschutzmaßnahmen sind durch den sehr engagierten Einsatz der Anbauer gut verlaufen, die Schäden sind bisher gering ausgefallen. Wir werden ausreichend Erntehelfer für die Erdbeerernte haben und freuen uns auf einen guten Start in die Saison mit vollem Genuss heimischer Erdbeeren. Erdbeerfans können sie nun auch ohne Corona-Einschränkungen in den Hof-Cafés genießen“, erklärt Simon Schumacher, Vorstandssprecher des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e. V. (VSSE).

Gute Startbedingungen für die Erdbeersaison in ganz Deutschland

„Die Stürme haben den Anbauern das Leben schwer gemacht. Wegen dieser und der Spätfröste mussten sie großen Einsatz leisten. In den verfrühten Freilandbeständen gab es auf sehr geringer Fläche Frostschäden. Da das Wetter im März sehr wechselhaft war, sind die Erdbeerpflanzenbestände sehr uneinheitlich. Der Erntebeginn wird früh um den 20. April sein“, erklärt Katrin Hetebrügge, Erdbeeranbauberaterin in Südhessen.

„Zugedeckt sind die Erdbeerpflanzen in den Tunneln gut durch die kalten Nächte gekommen. Die kühleren und dunkleren Tage haben das Wachstum zwar etwas ausgebremst, aber wir haben keinen Zeitverzug dadurch. Ab dem 20./22. April rechnen wir mit der Erdbeerernte“, resümiert Christof Steegmüller, Erdbeeranbauberater in Baden-Württemberg und in der Pfalz.

Für Westdeutschland hat Erdbeeranbauberater Ludger Linnemannstöns aus Nordrhein-Westfalen folgende Prognose: „Wir werden in Nordrhein-Westfalen in der letzten Aprilwoche mit der Erdbeerernte in den Hochtunneln beginnen können. In der ersten Maiwoche wird dann die richtige Marktbelieferung stattfinden. Im Freiland stehen die Erdbeerpflanzen kurz vor der Blüte. Hier rechnen wir in der letzten Maiwoche mit dem Erntebeginn.“

Aus Norddeutschland Erdbeeranbauberater berichtet Tilman Keller: „Die Erdbeerpflanzen zeigen keine sichtbaren Schäden. Auch gab es keine Ausfälle durch die Fröste. Durch den März mit viel Sonnenschein konnte man gute Verfrühungseffekte erzielen. Die zeitliche Spreizung zwischen den frühen, mittleren und späten Erdbeerkulturen ist gut. Augenblicklich gibt es zwischen dem Süden und den Norden die typischen Vegetationsunterschiede, d.h. die Ernte wird in Norddeutschland zwei bis drei Wochen später beginnen.“

Dank des geschützten Anbaus können Kundinnen und Kunden von April bis Juli in der heimischen Hauptsaison Erdbeeren genießen.

Gute Nachfrage nach heimischen Erdbeeren erwartet

Das Marktvolumen für Erdbeeren in Deutschland ist laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) in der Pandemiezeit um 9 Prozent auf 253 000 Tonnen gesunken. Dabei ist die Inlandsproduktion von rund 152 000 Tonnen (2020) auf rund 131 000 Tonnen in 2021 gesunken. Die Netto-Importe (Erdbeer-Importe abzüglich der Erdbeer-Exporte) sind von 126 000 auf 122 000 Tonnen gesunken, was z. B. an der Schlechtwetterphase in Südeuropa lag. Damit ist der Selbstversorgungsgrad bei Erdbeeren, d. h. Erdbeeren die in Deutschland produziert und verzehrt werden, von 55 auf 57 Prozent gestiegen. Die Saisonalität konnte bei Erdbeeren erhalten werden: 79 Prozent der Haushalte kauften 2021 Erdbeeren in der Hauptsaison von April bis Juli. 2021 hat ein Haushalt durchschnittlich 4,2 kg Erdbeeren gekauft, das ist eine 3/4 gefüllte 500g-Erdbeerschale (knapp 9 Prozent) weniger als im Jahr zuvor. Dies ist vor allem auf den verregneten Sommer mit abruptem Ende der Hauptsaison zurückzuführen. Durch den Anstieg der Produktionskosten sind 2022 auch bei den Erdbeeren etwas höhere Preise zu erwarten.

 

Tipps für den Erdbeergenuss

Erdbeeren sind sensible Früchtchen. Da sie leicht zerdrückt werden können, sollten sie im Einkaufskorb obenauf transportiert und keiner großen Hitze, beispielsweise im aufgeheizten Pkw, ausgesetzt werden. Auch beim Waschen ist Vorsicht geboten, denn sie verlieren rasch an Aroma, wenn sie einem starken Wasserstrahl oder einem langen Wasserbad ausgesetzt sind. Am besten wäscht man Erdbeeren vorsichtig kurz ein einer Schüssel. Die Kelchblätter sollten zuletzt entfernt werden. Tagesfrisch schmecken Erdbeeren am besten.

Erdbeeren – reich an Vitamin C

Erdbeeren haben trotz ihrer Süße nur 32 Kalorien pro 100 Gramm.

Sie enthalten:

Vitamine: B2, B5, C und Folsäure

Mineralstoffe: Kalium, Magnesium

Bioaktivstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe)

Mit 65 mg pro 100 g enthalten sie mehr Vitamin C als Orangen. Vitamin C regt den Stoffwechsel an.

 

Rezept: Erdbeer-Mozzarella-Spieße auf Rucola

Erdbeeren passen mit ihrer frischen Säure auch zu pikanten Salaten. Zitronig mariniert ist Mozzarella eine gute Ergänzung, mit würzigem Rucola. Erdbeer-Mozzarella-Spieße passen gut zum Aperitif oder als Vorspeise.

Bild: Redaktionsbüro Dagmar von Cramm

Zutaten für zehn Spieße: eine unbehandelte Zitrone, 2 TL Honig, 250 g Mini-Mozzarella, 500 g Erdbeeren, 100 g Rucola - 10 lange Bambusspieße, 2-3 EL Olivenöl, Fleur de sel, Chiliflocken (Pul Biber)

Zubereitung:
Die Zitrone waschen, Schale oberflächlich abreiben, Saft auspressen und mit dem Honig mischen. Mozzarellakugeln im Mix ziehen lassen. Erdbeeren waschen, von den Kelchblättern befreien, ebenfalls in die Marinade legen. Alles mindestens eine Stunde ziehen lassen. Dann Rucola putzen und waschen. Nun im Wechsel Mozzarella und Erdbeeren aufspießen. Dabei die Mozzarellakugel mit einem Rucola-Blatt umwickeln. Rucola mit der Marinade mischen. Spieße darauf anrichten. Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Chiliflocken bestreuen.

Wann beginnt die Erdbeersaison 2022?

Region

Zeitraum

Norddeutschland

Anfang Mai (KW 18)

Ostdeutschland

Anfang/Mitte Mai (KW 18/19)

Westdeutschland

Ende April (KW 17)

Südwestdeutschland

Mitte/Ende April (KW 16)

Rückblick auf die Saison 2021

Laut dem Statistischen Bundesamt fiel die Erdbeerernte 2021 in Deutschland mit 130 630 Tonnen um 14 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Das lag zum einen am Rückgang der Ertragsfläche im Freiland um rund 5 Prozent auf 10 643 Hektar, zum anderen, und das vor allem, an dem kühlen, verregneten Sommer, der manche Anbauer zum vorzeitigen Ende der Erdbeerernte im Freiland zwang. Entgegen dem Trend stiegt die die Anzahl der Betriebe, die Erdbeeren anbauen, um knapp 2,5 Prozent auf 2 000 Betriebe, wieder an. Dies ist aber nur auf das besondere Coronajahr 2020 zurückzuführen, in dem weniger Anbauer Erdbeeren anbauten. Der geschützte Anbau um gut 11 Prozent (188 Hektar) auf 1 857 Hektar, konnte den Rückgang der Ertragsfläche im Freiland um 546 Hektar nicht ausgleichen.

Wissenswertes rund um Erdbeeren sind unter www.facebook.com/erdbeerenvonhier und www.instagram.com/erdbeerenvonhier zu finden.

Weitere Informationen und Statistiken sind hier erhältlich.

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Grafik zu Erdbeerpreisen und Mindestlohn: https://download.vsse.de/Presse/AMI_Verbraucherpreis_Mindestlohn_Erdbeeren_absolut.TIF

Foto der Erdbeerspieße: https://download.vsse.de/Presse/Erdbeerrezeptflyer/Erdbeerspieße_Bild_Redaktionsbuero_Dagmar_von_Cramm.jpg

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Milder Winter und sonnige Frühlingstage sorgen für frühen Saisonstart

Purer Spargelgenuss an den Ostertagen für alle

Bruchsal, 21. März 2022. Der milde Winter und die sonnige Phase in der ersten Märzhälfte führen zu einem frühen Start der Spargelsaison 2022. Aktuell erwarten Spargelanbauer und Spargelanbauerinnen in warmen Regionen Deutschlands bereits Ende März nennenswertere Mengen des Edelgemüses. Doch müssen Spargelliebhaber und -liebhaberinnen auch in dieser Saison aufgrund der starken Kostensteigerungen mit höheren Preisen rechnen.
„Der extreme Preisanstieg bei Rohstoffen und Produktionsmitteln sowie die hohen Lohnkostensteigerungen sind eine große Herausforderung für die Branche. Viele Anpassungen zur Kostenreduktion, beispielsweise durch Mechanisierung, wurden bereits vorgenommen. Auch die Qualitäten und Erträge der Sorten sind auf einem sehr hohen Niveau. Es wird also sehr guten Spargel schon vor Ostern geben, aber zu einem etwas höheren Preis“, betont Simon Schumacher, Vorstandsvorsitzender des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V.
Spargelexperte Dr. Ludger Aldenhoff resümiert mit Blick auf den zurückliegenden Winter und das Spargelwachstum: „Die Spargelsaison startet nun allmählich, da die Tage sonnig und relativ warm sind, aber die Temperaturen in den Nächten noch stark sinken. Zu Ostern wird ausreichend Spargel am Markt sein. Im Mai und Juni sind keine sehr hohen Erntemengen zu erwarten, da der letzte Sommer in Deutschland kein warmer und sonniger, und der Herbst zu trocken war.“

Extremer Anstieg der Rohstoffpreise und Lohnerhöhungen sorgen für höhere Spargelpreise

Auch die Spargelbranche ist von den extrem steigenden Preisen bei Rohstoffen und Produktionsmitteln sowie Lohnsteigerungen und Mehrausgaben für Infektionsschutz stark betroffen, so dass die Preise für die Spargelstangen auch in dieser Saison angehoben werden müssen.


 
Michael Koch, Bereichsleiter Gartenbau und Spargelmarkt-Experte der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) schätzt die anstehende Spargelsaison folgendermaßen ein: „Die unsicheren Zeiten und starke Preissteigerungen beunruhigen die Konsumenten. Dennoch sind die Bedingungen für den Start der Spargelsaison gut: Die Lust auf Frühlingsprodukte ist spürbar im Markt vorhanden. Die Folienabdeckung der Spargeldämme wird funktionieren, so dass keine massiven Einschnitte bei den Erntemengen zu erwarten sind. “

Nachfrage nach Grünspargel steigt und mit ihr auch der Grünspargelanbau in Deutschland

Laut der AMI lag der Selbstversorgungsgrad in Deutschland bei weißem Spargel, auch Bleichspargel genannt, im vergangenen Jahr bei 85 Prozent, bei Grünspargel bei 6 Prozent. Bleichspargel ist eine der wenigen Gemüsearten, die zu diesem hohen Grad in Deutschland erzeugt und auch verzehrt werden.
Der Anteil der grünen Stangen an den Einkaufsmengen der Privatkunden und -kundinnen ist im vergangenen Jahrzehnt in Deutschland von knapp 6 % (2012) auf knapp 17 % (2021) gestiegen, Tendenz steigend. Die Nachfrage nach weißem und grünem Spargel stand 2021 somit im Verhältnis von 83 Prozent weißem Spargel zu 17 Prozent grünem Spargel und verschiebt sich damit im Vergleich zu 2020 um zwei Prozentpunkte zugunsten des Grünspargels.
Spargelanbauer erzeugen, entsprechend der wachsenden Nachfrage, zunehmend auch Grünspargel, der über den Minitunnel verfrüht wird, so dass er den Kunden und Kundinnen inländisch zeitgleich mit dem weißen Spargel zur Verfügung stehen wird. „Hier hat sich in den letzten Jahren einiges getan. In Süddeutschland macht der Grünspargel mittlerweile gut 10 Prozent des Spargelanbaus aus“, erklärt Dr. Aldenhoff.

Rezept: Ofenspargel mit Linsen-Vinaigrette und Stampfkartoffeln

Bild: Heimatgemüse - Sarah Greger

Zutaten für 2 Portionen: - 600 g weißer Spargel - 400 g Kartoffeln (mehligkochend) - 100 ml Haferdrink - 2 EL Rapsöl (mit Buttergeschmack) - 1/2 TL Ahornsirup - Steinsalz - Schwarzer Pfeffer
Für die Vinaigrette: - 30 g Belugalinsen - 2 EL Leinöl - 3 EL Balsamico Creme - Steinsalz - Schwarzer Pfeffer
Zubereitung: Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den weißen Spargel und die Kartoffeln waschen, anschließend schälen. Den Spargel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einer Marinade aus 1 EL Rapsöl, 1/2 TL Ahornsirup und 1/4 TL Steinsalz einpinseln. Für ca. 20-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Nun die Kartoffeln in Stücke schneiden und in Salzwasser garkochen. In der Zwischenzeit die Vinaigrette herstellen. Dafür die Belugalinsen für ca. 15-20 Minuten in Wasser (wichtig: ohne Salz) kochen. Danach alle Zutaten für die Vinaigrette verrühren. Die garen Kartoffeln stampfen. Hafermilch und 1 EL Rapsöl unterrühren. Zum Schluss alles zusammen anrichten und die Vinaigrette über den Spargel verteilen.

Rückblick auf die Saison 2021

Laut dem Statistischen Bundesamt fiel die Spargelernte 2021 deutschlandweit mit einer Erntemenge von 119 268 Tonnen um 1, 5 Prozent höher aus als im vergangenen Jahr. In den letzten sieben Jahren konnten durchschnittlich rund 122 820 Tonnen Spargel pro Jahr geerntet werden. Damit liegt die Erntemenge 2021 rund 3 Prozent unter diesem Durchschnitt. Die im Ertrag stehende Spargelanbau-fläche hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 22 409 Hektar um 0,6 Prozent auf 22 283 Hektar geringfügig verkleinert.
Der Ertrag wies mit 5,35 Tonnen pro Hektar gegenüber 2020 einen leichten Anstieg um knapp 2 Prozent auf. In Deutschland gab es im vergangenen Jahr insgesamt 1 604 Spargelanbaubetriebe (2020: 1 598 Betriebe), die insgesamt 25 683 Hektar Anbaufläche (inklusive Junganlagen) bewirtschafteten. Mit der um 0,8 Prozent geringfügig kleineren Anbaufläche als 2020 bei einem leichten Anstieg der Anzahl an Anbauern um knapp 4 Prozent zeigt sich die Branche nach dem unsicheren Pandemiejahr 2020 wieder stabilisiert.

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e. V. (VSSE)

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e. V. (VSSE) vertritt die Interessen der Spargel- und Erdbeeranbauer mit dem Schwerpunkt in Süddeutschland. Mit über 660 Mitgliedern ist der VSSE Deutschlands größter Verband für Spargel- und Erdbeeranbauer.
Weitere Informationen unter www.vsse.de

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Hier finden Sie weitere Zahlen und Fakten zur Branche.

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